Wer versteht hier kein Marketing?

Dass die Dudelfunksender ein abwechslungsreiches Programm hätten, würde freilich niemand behaupten. Da reiht sich ein popgrütziger Song an den nächsten, mal mehr, mal weniger gefällig. Ob es um das „Fotoalbum mit dem silbernen Knopf“ geht oder um „everybody in the club, all eyes on us“ (der gesamte Songtext ist so unfassbar kreativ!), es folgen meist Songs mit immer ähnlich klingendem Beat auf den vorigen. Gefällig soll es sein. Nicht groß ablenken von der Arbeit oder was man auch sonst so tut, während man Radio hört. Nur hin und wieder unterbrochen von nicht mal minutenlangen „Beiträgen“ und den obligatorischen „mit Radio erreichen Sie immer die Richtigen“-Werbungen sowie den neuesten Ergüssen aus Carglass’ Studios. Dass Seitenbacher nun auch Öle macht – vielleicht auch schon immer, aber bisher wurden Hörer bloß immer über das leckere Seitenbacher-Müsli von dem Seitenbacher informiert – darf an dieser Stelle natürlich nicht unterschlagen werden. Tagein, tagaus, es ist immer dasselbe.

Worauf ich aber eigentlich hinaus wollte ist, dass ich das Marketing bei neuen Musikerscheinungen nicht immer verstehe. Modelle, bei denen Alben schon vor Veröffentlichung Verkauf angehört werden können, finde ich sinnvoll. So kann ich durch ein bisschen Reinhören schnell entscheiden, ob es mir den Preis wert ist, dieses Album zu kaufen. Zwar reicht auch die mittlerweile 90-sekündige Vorschau bei iTunes oder die bei amazon und anderen Musikanbietern, aber ich finde es angenehm, das komplette Album schon mal durchhören zu können. Ob das als Endlosstream mit allen Songs aneinandergereiht passiert oder alles einzeln angeklickt werden kann, ist mir dabei relativ egal. Weiterlesen

Social Reading

Über einen langen Zeitraum war es völlig normal, Bücher in Papierform zu lesen und sich eventuell mit anderen darüber zu unterhalten. Dank Internet und der technischen Entwicklung in Form von Tablets und E-Book-Readern gibt es mittlerweile immer mehr Möglichkeiten, das Lesen von Bücher und Texten zu einem sozialen Geschehen zu machen.

Mit Beliebterwerden des Internets und Aufkommen sozialer Netzwerke wurden immer mehr Möglichkeiten geschaffen, Texte zu teilen und sich darüber zu unterhalten. Bei Twitter gibt es nur begrenzt Raum, um zu einem geteilten Link noch sonderlich viel zu schreiben, ebenso sind die Möglichkeiten, sich länger über etwas zu unterhalten eher eingeschränkt. Auf Facebook oder per Mail ist das möglich, aber auch immer nur auf einen kleinen Personenkreis begeschränkt und nur Teil eines großen Gesamtgeschehens und – besonders im Falle Facebooks – eine Absplitterung eines riesigen Wusts an Möglichkeiten und geht zwischen Spiegel- und Partyfotos unter.

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HKX – eine Alternative?

Vor Kurzem erst schrieb ich einen kleinen Bericht über Mitfahrgelegenheit.de (hier zu finden), indem ich das Prinzip Mitfahrzentrale und das Antreten längerer Strecken per Auto thematisierte. Diesmal geht es um den noch jungen – am 23. Juli dieses Jahres war die Jungfernfahrt – HKX. HKX ist ein Akronym und steht für den Hamburg—Köln-Express, der – nach eigener Aussage – ersten „privatwirtschaftliche(n) Konkurrenz zur (Deutschen) Bahn im Fernverkehr“.

Die im Oktober 2009 entstandene Hamburg-Köln-Express GmbH hat es sich zur Aufgabe gemacht, eine echte Alternative zur Deutschen Bahn auf der Strecke Köln—Hamburg zu bieten. Die selbsternannten Ziele sind der Verkauf preiswerter Fahrkarten, guter Service und Verpflegung zu attraktiven Preisen an Bord. Da es sich beim HKX um einen (privaten) Konkurrenten der Deutschen Bahn handelt, sind die Tickets des HKX nur online, per Telefon oder im Zug zu kaufen, nicht aber an den Bahnhofsschaltern oder -automaten. Weiterlesen

„Okay, 1330 am Bahnhof dann …“

Anfang des Jahres wies mich @Slntaura darauf hin, dass eine Fahrt nach Hamburg per Mitfahrzentrale ja wesentlich günstiger sei als per Bahn oder gar mit dem eigenen Auto hochzufahren. Ich hatte schon öfter was von diesen abenteuerlustigen Trampern gehört, aber das Mitfahrzentralen-System war mir bis dato unbekannt. In diesem Blogpost möchte ich euch ein bisschen darüber erzählen. Weiterlesen

Switcheasy Canvas

Um mein iPad in Sicherheit zu wissen, kaufte ich mir vor etwas mehr als einer Woche die Hülle namens „Canvas“ der Firma Switcheasy. Diese ist für das iPad der zweiten und dritten (aktuellen) Generation ausgelegt und unterstützt somit auch das automatische Sperren und Entsperren des Geräts durch Zu- bzw. Aufklappen der Hülle – so zumindest der Plan, aber dazu später mehr.

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Bücher VS Musik

Als ich den Tweet las, dachte ich zunächst, diese Frage sei leicht zu beantworten – nämlich ganz klar mit meinem ersten Gedanken dazu: „Musik“. Als er auf meine Antwort hin allerdings fragte, warum genau ich das so sehe, kam ich etwas ins Straucheln und Nachdenken, warum Musik in diesem Wettkampf mein persönlicher Gewinner ist.

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E13 Heim 3RS – Kettenführung

Nachdem meine Testberichte sich bisher nur auf Kopfhörer und O2 bezogen, geht es im folgenden nun um ein Fahrradteil.

Nachdem ich schon eine Menge Geld in mein Fahrrad steckte und nach und nach vom Ladenzustand zum aktuellen Zustand kam – erst wurde die Schaltung ausgetauscht, dann die Bremsen, dann die Gabel, dann andere Kleinteile –, dachte ich lange Zeit, das Fahrrad sei für meine Anwendungszwecke nun perfekt und ich müsse nichts mehr ändern. Hoffend, dass ich demnach nur nach Geld für Verschleißteile wie Reifen und Kassette ausgeben müsse, war ich zufrieden. Doch je mehr ich Fahrrad fuhr, desto anspruchsvoller wurde es. Meine Fahrweise ist noch immer die eines etwas fortgeschritteneren Anfängers, aber ich stieß an Grenzen bzw. bemerkte, dass etwas falsch ist: Die Kette flog nämlich des Öfteren mal runter und rutschte zwischen erstes Kettenblatt und Rahmen – es sei denn, ich habe vor einer Abfahrt in eine schräge Gangkombination wie 3x1 oder 1x9 geschaltet, denn hier war die Kette dann genügend auf Spannung um nicht herunterzufallen. Um während Abfahrten auch vernünftig treten zu können, ohne solch abstruse Gangkombinationen fahren zu müssen, musste also eine Kettenführung her. Weiterlesen

13

13 Jahre Schule. Was in der fünften Klasse noch wie eine unvorstellbar lange Zeit wirkte – wie sollte es auch anders sein: Ich war schließlich erst 10 Jahre alt und da waren es noch 9 verbleibende Schuljahre –, ging letztendlich dann doch ziemlich schnell vorbei. Weiterlesen

»Mal ein Lungenbrötchen reinziehen« – Deutsch Vorabiturklausur

Im Zuge des anstehenden Abiturs musste ich in meinen drei schriftlichen Abiturfächern – also im Deutsch und Englisch Leistungskurs sowie im Sozialwissenschaften Grundkurs – eine Vorabiturklausur schreiben, welche zur Vorbereitung auf die tatsächlichen Abiturprüfungen dienen sollen. Diese wurden also mit den gleichen Zeitvorgaben (sechs bzw. vier Schulstunden) und der auch vorhandenen Möglichkeit zur Auswahl verschiedener zu bearbeitender Klausuren gestellt. Weiterlesen

Kleine Fragerunde – Ein-Wort-Antworten

Ursprünglich eröffnete ich diesen Blog mit der Intention, mehr als 140 Zeichen dafür aufbringen zu können, einen Gedanken in Worte zu fassen und wollte keine sonderlich kurzen Blogposts verfassen. Aber manchmal habe ich dann doch etwas Mitteilungsdrang und nicht das Bedürfnis, mich groß in vielen Worten in einer Sache zu verrennen und dann wird es halt etwas kürzer. So auch im Folgenden: Weiterlesen