“How music is meant to be heard.”

“How music is meant to be heard.”

So, wie versprochen melde ich mich nun wieder. Zwar nicht, wie versprochen, noch am Freitag, aber einen Tag später – ist ja nun auch nicht so schlimm, nicht wahr?!
Gestern war anfangs wirklich ein schwieriger Tag für mich. Am Morgen schrieb ich eine dreistündige Englisch LK-Klausur und danach hatte ich noch drei weitere Stunden Unterricht. In jeder einzelnen davon zählte ich die verbleibenden Minuten/Stunden herunter, bis der Paketbote endlich bei mir zu Hause ankommen und mir meine heiß ersehnten Ultimate Ears Kopfhörer bringen würde.
Nach der sechsten Stunde fuhr ich schnell nach Hause und freute mich zuerst schon einmal, da ich 100m von unserer Wohnung entfernt am DHL Wagen vorbeifuhr und hoffte, dass dort meine Kopfhörer drin sein würden. Gerade zu Hause legte ich nur schnell meine Sachen weg und wartete im Hausflur darauf, dass jemand für mich anschellen würde. Die DHL-Botin entschied sich jedoch dazu, mich zu foltern und stand daher erst mal (ungelogen!) 15 Minuten vor unserer Haustür und tat was-weiß-ich-was in ihrem Wagen. Hin und wieder wackelte dieser und ich dachte mir immer wieder: „Na, kommt sie jetzt raus? Na los!“. Um mich dann vollends zu enttäuschen und traurig zu machen, fuhr sie dann nach etwa 17 Minuten einfach weg, ohne mir etwas zu hinterlassen. Ich war quasi am Boden zerstört und war so genervt, dass ich zunächst nicht essen wollte, mich dann aufgrund meines Hungers dann aber doch überzeugen konnte, etwas zu essen.
Um etwa 14.10 Uhr, als ich gerade meine Anziehsachen für den 5-stündigen Sanitätswachdienst des roten Kreuzes rauslegte, hörte ich, dass ein nicht klein klingender Wagen vor unserer Tür hielt, jedoch keine Klingel – dafür aber die Haustür. Mein Vater nahm das Paket für mich entgegen und rief dann kurz danach nur zu mir runter „Ich hab was für dich!“. Ich grinste in mich hinein, freute mich innerlich total und wusste, der Tag würde noch gut werden =).

Ultimate Ears Verpackung

Auf dem Bild seht ihr die Verpackung, die in einem nur etwas größeren Karton von der Firma Fischer-Amps zu mir versandt wurde (übrigens per GLS). Der Karton sieht schon recht edel aus mit der mattschwarzen Umverpackung und dem im Licht „glänzenden“ Ultimate Ears Logo. In der Umverpackung ist dann ein schnöder weißer Karton. Auf dem (kleiner Aufkleber rechts) lediglich ein Echtheitszertifikat mit meinem Namen, dem Kopfhörermodell und der Seriennummer klebt.

Beides auseinander geschoben fand ich in der Verpackung dann folgendes vor:

Zum einen das so genannte „Reise Etui“, eine Metallbox mit den Abmessungen 16,5x14cm, welche, hence the name, für Reisen gedacht ist. Das Teil ist ziemlich stabil und hat, wie ihr sehen könnt, eine Gravur mit Vor- und Nachnamen (der Nachname ist wunderbar zensiert, was?) drauf. Dort soll man dann seine Kopfhörer, MP3 Player und gegebenenfalls noch weitere Kabel und/oder Adapter reinpacken. Bei mir scheiterte es schon an der MP3-Player Sache, da mein iPhone mein MP3 Player ist und in die vorgesehene Einhöhlung nicht hereinpasst… Was soll’s, ich habe mein iPhone eigentlich eh immer in der Tasche, also könnte ich da zumindest mein Ladegerät, das Ersatzkabel für die Kopfhörer und einen 3,5mm zu 6,3mm Klinkenadapter reinpacken.
Neben des Etuis lag außerdem der auf dem Bild zu sehende Umschlag drauf, welcher die Worte „How music is meant to be heard.“ (engl., „Wie Musik zu hören gedacht ist“) trägt. Das sind schon mal Worte, die hohe Erwartungen aufkeimen lassen…

Im Umschlag finden sich die im folgenden Bild sichtbaren „Karteikarten“:

Auf der Karte mit „Thank you.“ drauf finden sich auf der Rückseite ein paar Worte des Danks und ein Glückwunsch darüber, was für ein großartiges Produkt man doch erworben hat.
Auf der Karte darunter (Testimonials) sind ein paar Zitate von „touring musicians“, welche die Großartigkeit noch mal unterstreichen sollen – irgendwie sinnlos, da ich die Kopfhörer ja ohnehin schon gekauft habe; wieso noch mal anpreisen?
„The small print“, logisch, das Kleingedruckte. Habe ich mir, wie man das mit solchen Schriften halt macht, gar nicht erst durchgelesen. Ich vermute, dass da drinsteht, dass für Hörschäden bei zu hoher Lautstärke nicht gehaftet wird und die Garantiebestimmungen und sonstiger Kram.
Auf der hübsche Karte darüber ist gut bebildert beschrieben, wie man die Kopfhörer anzieht und auf der Rückseite, wie man sie reinigt und wie man sie am besten wegpackt. Das mag etwas seltsam klingen, aber beim ersten Mal ist es wirklich ungewohnt und etwas schwierig, die Kopfhörer in die Ohren zu bekommen. Aber jetzt am zweiten Tag habe ich den Ablauf schön perfektioniert und bekomme die UEs fast genau so schnell in meine Ohren wie meine bis dato genutzten Sennheiser In-Ears. Auf der Rückseite, wie gesagt, ein paar Reinigungshinweise, also, wie man das beigelegte Reinigungstool benutzt, um Ohrenwachs aus den Monitoren zu bekommen, dass man ein fusselfreies, antiseptisches Tuch zum reinigen verwenden sollte, etc pp.
Die Karte ganz rechts beschreibt dann noch, dass man auf seine Ohren achten solle und in welchem Dezibelbereich man wie lang maximal hören sollte. Außerdem, dass die Kopfhörer so konzipiert sind, dass für den Menschen auf Dauer schädliche Lautstärken damit nicht rekonstruierbar sind. Liest sich ganz nett der Wisch.
Darunter findet sich dann das, was alle Apple User mittlerweile schon lange kennen: Sticker. Wie bei Apple auch zwei Stück an der Zahl, hier jedoch ein mal in schwarz und ein mal in grau. Perfekt eigentlich! Der graue könnte an den schwarzen Wagen, den ich mir mit meiner Mutter teile, der schwarze an den silbernen Wagen meines Vaters…

Jetzt habe ich schon 885 Wörter geschrieben und noch immer nicht wirklich ein Wort über die Kopfhörer verloren, hey! Aber ich komme der Sache näher ;)

In dem großen Reiseetui ist dann das Reinigungstool und ein weiteres Reiseetui mit geringeren Abmessungen zu finden, in das dann auch nur die Kopfhörer passen und welches ohne Probleme in die Jacken- und auch in manche Hosentaschen passt.

Und jetzt seht ihr auch endlich mal die Kopfhörer. So in etwa kamen sie in dem Reiseetui bei mir an. Natürlich konnte ich den Zustand von gestern nicht rekonstruieren, weil es für mich einfach unmöglich ist, Dinge so wieder hinzulegen oder zusammenzurollen, so wie sie vorher waren…

Jetzt zu den Kopfhörern selber: Da sie nur für mich und auf Basis der Abdrücke meiner Ohren speziell für mich angefertigt wurden bin ich wohl die einzige Person auf diesem Planeten, die genau diese Kopfhörer tragen kann. Es mag noch andere geben, die sie in die Ohren bekommen, aber den perfekten Sitz, den ich beim tragen der IEMs habe, werden andere wohl nicht verspüren, da die Kopfhörer sich nur in meinen Gehörgang perfekt anschmiegen. Schon irgendwie ein cooler Gedanke!
Die Monitore an sich sind aus einem Material, dass ich jetzt rein vom sehen und fühlen als Hartplastik beschreiben würde, aber das ist es wahrscheinlich wohl eher nicht… Laut zwei Menschen auf Twitter bestehen die Kopfhörer aus einem so genannten „Lichtpolymerisat“, welches in einer UV-Kiste ausgehärtet wird. Wie auch immer, Hauptsache die Teile passen.

Das Kabel ist mit einer mir unbekannten Technik in sich gedreht und sieht ein wenig aus wie eine Metallkette. Was besonders cool am Kabel ist: im Gegensatz zu handelsüblichen Kopfhörern, deren Kabel meist eine Schrumpfschlauchartige Ummantelung haben, die irgendwie „klebrig“ ist, ist das Kabel der Ultimate Ears fast schon rutschig und ein verknoten war mir bisher nicht möglich, egal wie ich das Kabel auch in meine Tasche packte. Es lässt sich ohne Probleme mit ein bisschen ziehen wieder in die Ursprungsform bringen und kann einfach weiterbenutzt werden und sieht dazu, wie ich finde, noch cool aus. Auf der technischen Seite gibt es bestimmt auch noch einige tolle Sachen, die man über das Kabel sagen kann, aber da kenne ich mich bisher noch nicht näher bei aus, also lasse ich es einfach sein.

Jetzt kommt der schwierige Teil der ganzen Sache: Die Beschreibung des Klangs. Jeder Mensch hat andere Vorlieben was den Klang angeht und ich weiß nicht, ob jeder Töne genau so wahrnimmt wie ich sie wahrnehme – vermutlich eher nicht. Ich versuche deshalb, mich einigermaßen verständlich auszudrücken, kann aber nur für eine völlig subjektive Schilderung versichern und auch nur einen Vergleich zu meinen bisherigen Kopfhörern machen.

Was als erstes auffällt ist die geringere benötigte Lautstärke. Hörte ich mit meinen bisher genutzten Sennheiser CX400-II Precision In-Ears draußen ein in normaler Lautstärke aufgenommenes Lied, so drehte ich mein iPhone meist auf 2/3 bis 3/4 der Gesamtlautstärke auf (bei befahrener Straße, etc. pp.).
Jetzt ist es jedoch so, dass ich schon vom puren einsetzen der Kopfhörer schon um einiges weniger von meiner Umwelt wahrnehme, was an der Verschließung des Gehörgangs liegt. Laut Hersteller ist allein durch diese passive Geräuschreduzierung eine Verringerung der Umgebungsgeräusche von etwa 25dB möglich.
Schon bei etwa 30-35% der Gesamtlautstärke, die das iPhone ausgibt, höre ich von meiner Umgebung nur noch sehr wenig bis gar nichts mehr und ein normales miteinander Reden ist schon bei einmaligem drücken auf den VolumeUp Button kaum noch möglich. Bisher habe ich das iPhone bis etwa 60% maximal hochgedreht, empfand die Lautstärke der Kopfhörer jedoch schon ab etwa 50-55% bei einigen Liedern als unangenehm hoch und drehte wieder runter. Durchschnittlich empfand ich bisher eine Lautstärke von etwa 40% (der iPhone Maximallautstärke eines EU-iPhones über Klinkenanschluss) als angenehm.

Viele der bisher von mir getesteten Kopfhörer, seien es nun Bose In-Ears, Sennheiser In-Ears, Dr. Dre Beats (On-Ear), …, hatten meiner Meinung nach alle einen zu wummernden und undefinierten Bass. Die Bässe verschwimmen, besonders im Pop und Rapbereich, einfach viel zu stark und wirken nicht sonderlich klar – ich bezeichne das gerne als „Bumm-Bumm-Bass“. Es knallt zwar irgendwie und brummt „da unten“ (frequenztechnisch) rum, aber irgendwie verschwimmt alles zu sehr. Das gleiche bei den Mitten: zu undefiniert, zu schwammig und irgendwie verwaschen, eher stiefmütterlich behandelt im Vergleich zu Bässen und Höhen. Oft scheint es so, als gäbe es die Mitten gar nicht wirklich und als seien nur zu klirrende Höhen und wummernde Bässe vorhanden und die Mitten ergeben sich dann einfach irgendwie. Bei den Höhen hatte ich immer zu bemängeln, dass sie oft einfach zu hart sind, irgendwie klirren, piepsig sind und was sonst nicht alles. Einfach nicht schön und störend irgendwie. Bei meinen Sennheiser In-Ears wirkte es gar so, als seien die Bässe noch mal etwas „besser“ gestellt worden, damit sie durch ihren wummernden Sound die Höhen mehr in den Hintergrund treten lassen, was aber bei so einer Penetranz von nervigen Höhen schwer machbar ist. Wie ihr euch das vorzustellen habt: Stellt euch vor, jemand stark lispelndes wird per Mikrofon aufgenommen und ihr hört euch das an. Bei meinen bisher getesteten Kopfhörern stachen solche Töne auch bei nicht wirklich lispelnden SängerInnen so stark raus, dass es mich einfach nur nervte. Außerdem fand ich meistens das Gesamtbild bei allen Kopfhörern einfach zu matschig.
Die Ultimate Ears IEMs sollten dagegen Abhilfe schaffen und das taten sie bisher tadellos. Die Bässe sind von einer solchen Klarheit, es ist ein Traum. Jeder einzelne kleine Ton im Bass, auch in schnellen Abfolgen von Kickbässen, wird dediziert und mit einer solchen Klarheit dargestellt, dass es mich sprichwörtlich vom Hocker haut.
Die Mitten sind ausgewogen, etwa gleichgestellt mit den Höhen und klingen einfach… schön!
Die Höhen sind eben so klar wie die Bässe, aber nicht annähernd so stechend und penetrant wie das eben bemängelte.

Okay, ich weiß, ich bin eine Niete im beschreiben des Klangbilds… Ich verdeutliche lieber die Anwendungsfälle, wo mir der Klang im Vergleich zu meinen alten Kopfhörern besonders gefiel:

Ihre Stärken haben die UE5 besonders im Jazz, Swing, Blues und Klassikbereich. Auch Rock und Pop klingen super, aber gaben mir nicht so sehr dieses „Oh wow!“ Gefühl, das ich bei einigen Jazzstücken und Soundtracks bekam. Mir fiel sogar auf, dass mir Pop-Songs aus dem Studio im Mittelmaß schlechter gefielen, als die Live-Versionen der jeweiligen Songs, was bei meinen alten Kopfhörern nicht bei allen Interpreten so war.
Ein besonders großartiger Klang zeigt sich bei Stücken mit Blasinstrumenten, Percussions und klar aufgenommenen Akustikgitarren (wo man das quietschen und zupfen (fast) hört). Es ist so überwältigend, wie toll diese Instrumente doch klingen, und das obwohl es sich „nur“ um eine Aufnahme und nicht um ein Live-Erlebnis handelt!

Das war’s leider auch schon zum Klang. Ich würde gern noch mehr/genauer dazu schreiben, aber ich weiß einfach nicht wie. Wenn mir eine Veranschaulichungsmethode einfällt, werde ich den Beitrag updaten und um mehr Informationen erweitern.

Ein paar Worte zum Tragegefühl: Die Kopfhörer passen, aufgrund ihrer Maßanfertigung, einfach perfekt. Ich spüre keinen unangenehmen Druck, nichts tut weh, alles ist super. Manchmal spüre ich sogar nicht einmal, dass ich überhaupt Kopfhörer trage und werde nur noch durch die noch immer laufende Musik darauf aufmerksam gemacht, dass sie wohl noch in meinen Ohren stecken.

Kritikpunkte:

1. Das Kabel ist, dadurch, dass die Hörer so tief im Gehörgang stecken, manchmal etwas störend. Wenn ich ruhig daliege stört es natürlich nicht, aber beim Gehen und Fahrradfahren wird jede einzelne Bewegung über das Kabel als Geräusch übertragen. Jeder Tritt auf den Boden wird als dumpfes Wumsen in das Ohr weitergeleitet und ist besonders bei nicht-laufender Musik bemerkbar.
Das ganze ist dadurch schon mal extrem verringerbar, dass ich das Kabel wie vorgesehen über den Hinterkopf verlege, also im Nacken durch den durchsichtigen Schieber am Kabel „festzurre“. Wie viel ich noch durch andere Kabelverlegetechniken verringern kann muss ich in der Zukunft noch schauen, denn ich habe die Kopfhörer ja gerade mal 2 Tage bisher.

2. Einfaches rausnehmen, weil man reden möchte/muss ist nicht so leicht wie mit Earbuds oder „normalen“ In-Ears, da man die Kopfhörer nicht durch einen leichten Ruck am Kabel oder durch leichtes ziehen rausbekommt, sondern sie durch drehen aus dem Ohr herausziehen muss, was mitunter schon mal 1-2 Sekunden in Anspruch nehmen kann.

3. Durch die extreme Außengeräuschabschirmung und Überlagerung durch Musik sind die Hörer für den Verkehr absolut ungeeignet und die Ausrede „Ich kann sie trotzdem hören“, falls einen die Polizei mal mit dem Rad und Kopfhörern im Ohr anhalten sollte, wird jetzt auf keinen Fall mehr ziehen, da ihr den Polizisten mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht verstehen werdet – es sei denn, ihr dreht die Musik komplett runter, aber das fällt vermutlich etwas auf… Ist mir aber egal, ich werde weiterhin mit zwei Kopfhörern Musik hören, nur halt die Musik so weit runterdrehen, dass ich Autos noch hören kann  – also sehr weit.

4. Die Hörer sind etwas pflegeintensiv. Auch, wenn ich meine Ohren gerade erst mit (befeuchteten) Wattestäbchen gereinigt habe, haben die Kopfhörer nach dem rausnehmen immer eine deutlich sichtbare „Verfettung“, die sich nach ein paar Minuten an der Luft scheinbar verkrustet. Das ganze ist leicht abwischbar – und das sollte man auch tun. Wenn ich die Kopfhörer einfach nur immer wieder reinstecke und rausnehme spüre ich schon beim dritten Mal wieder reinstecken, dass irgendetwas nicht stimmt. Ich verspüre leichte Schmerzen im Ohr und die Kopfhörer sitzen nicht mehr so recht – das ganze lässt sich aber mit bloßem abwischen der Kopfhörer innerhalb von Sekunden wieder beheben – man muss es nur machen!
Das Reinigungstool ist übrigens dazu da, Ohrenwachsstücke aus den Ausgangskanälen der Kopfhörer zu befreien, damit diese nicht verstopfen und der Klang somit verfälscht wird.

Das war es auch schon an Kritik – alles in allem nichts wildes.

Nach zwei Tagen testen und allerlei Musik aus verschiedensten Genres hören würde ich definitiv sagen, dass ich den Kauf, auch trotz des hohen Preises, nicht bereue. Ich würde die Hörer nicht für Menschen weiterempfehlen, die einfach nur einen wummernden Bass haben wollen und damit glücklich sind und auch nicht für Menschen, die ihre Umwelt noch wahrnehmen wollen. Definitiv aber für Musikenthusiasten, die gern über Kopfhörer ihre Musik genießen wollen.

Ach ja: „How music is meant to be heard.“ halte ich übrigens nach testen der Kopfhörer nicht für übertrieben =).

Das war meine Art von „Testbericht“. Danke fürs lesen.

Vielen Dank auch an Herrn Ganten und die sonstigen Mitarbeiter von Köttgen Hörakustik, welche mich gut berieten und mich gut informierten und auch meinen Abdruck für die Kopfhörer nahmen.

Weitere Informationen zu meinem Kopfhörermodell, aber auch allgemein zu Ultimate Ears findet ihr auf der entsprechenden Homepage unter:
http://ultimateears.com

Der Vertrieb von Ultimate Ears in Deutschland wird über die Firma Fischer-Amps geregelt. Auf deren Website findet ihr auf den Vertrieb von Ultimate Ears IEMs spezialisierte Hörgeräteakustiker, Informationen zu den verfügbaren Kopfhörern und auch Informationen zu dem Verfahren, mit welchem die Abdrücke für möglicherweise eure baldigen Kopfhörer gemacht werden.

8 Replies to ““How music is meant to be heard.””

  1. Hallo Patty,
    ich bin zwar nicht begeistert davon gewesen, dass du dein hart verdientes Geld so schnell ausgibst, doch wenn ich diesen Artikel lese, kann ich dich gut verstehen. Dein Artikel hat mir richtig gut gefallen und lässt sich sehr gut lesen. Alles in allem kann ich nur sagen, dass ich sehr stolz auf dich bin.
    Hab dich lieb.

    Papa

  2. Lieber Patta!
    Wie eifersüchtig ich, besonders nach dem Lesen des Artikels bin, kannst du dir nur ungefähr vorstellen – versprochen! Es freut mich sehr mit welchem Enthusiasmus du den ganzen Prozess seit deiner Entscheidung hier dokumentiert hast und ihn auch auf anderem Wege (z.B. Twtter) mit mir und anderen geteilt hast. Es geht ja bei den Hörern schon um einen großen Happen Geld und es ist ja nicht so, dass man einfach in den Laden geht und sie mitnimmt. Da macht es schon Spaß das ganze zu verfolgen und ich habe richtig mitgefiebert während der letzten Wochen!

    Deine Beurteilung des Klangbildes hat mir auch sehr gefallen, man kann sich einigermaßen vorstellen, was für ein Erlebnis das sein muss – jedoch wahrscheinlich nicht annähernd so gut, wie wenn man die Hörer selbst trägt.

    Mit deiner Euphorie für die Hörer hast du mich ein klein wenig infiziert und als angehender Audiologe habe ich da natürlich einen besonderen Entdeckerwunsch! Freut mich wirklich, dass wir diese Leidenschaft so brennend teilen.

    Danke für diesen tollen Artikel!

  3. Jaa, da steigt der Neid empor. Oder sagen wir eher: Die Ungeduld. Klingt ja wirklich vielversprechend. Ich rechne mit meinen Anfang nächster Woche, gleich Montag morgen werd ich meinen zuständigen Hörtechniker kontaktieren.

    Ein paar Fragen hatte ich dir ja schon über Twitter zukommen lassen.

    Sofern die Gravour keine echte Gravour sondern nur ein „Bepper“ (schwäb., „Aufkleber“) ist, fände ich das schon etwas enttäuschend dafür, dass man ja über einen halben Tausender hinblättert. Zumindest verstehe ich unter dem Begriff „Gravour“ eine fest mit dem Objekt verbundene Inschrift und als solche wird der Namensaufdruck auf der UE-Page angekündigt.

    Meine werden sowieso nur in der kleinen Box kommen, das große Reisecase muss ich mir selber besorgen. Dabei werde ich aber auf ein größeres Case zurückgreifen, in das das komplette IE-Monitoring Equipement für die Bühne passen wird, dann hab ich gleich alles beisammen.

    Zu deinen Kritikpunkten:

    1. Kenne ich bisher nur zu gut von meinen alten Billig-inEars, wobei auch ein großer Anteil der Geräusche Körperschall war, den man durch die Abschottung der Außengeräusche stärker wahr nimmt. Kennt man ja auch von der Nutzung von Oropax.

    2. Nunja, damit kann man leben. Wobei mit ein bisschen Übung dürfte sich das auch noch verkürzen lassen. Und abgesehen davon: Die meisten dürften nach dem ersten Mal wissen, dass sie sich kurz gedulden müssen, wenns wichtig ist. ;-)

    3. Muss man glaube ich nicht viel dazu sagen. In den meisten Fällen ist das zumindest ein von mir erhoffter Effekt. Wenn ich p.p. unterwegs bin, habe ichs schon bei meinen alten IEs so gehandhabt, dass ich sie allgemein drin hab, bei Ampeln oder Fußüberwegen mindestens ein Stöpsel raus kommt. Auf dem Fahrrad hab ich nur im Wald Musik im Ohr, da dann aber mit normalen, nicht dämpfenden Hörern, damit ich weiterhin die Bodenverhältnisse u.ä. hören kann.

    4. Ich denk mal, das gehört irgendwie dazu. Wer ein teures Auto hat, schiebt es auch öfters durch die Waschanlage, dein Fahrrad pflegst du (hoffentlich) auch regelmässig. Und wenn es um die Ohrhygiene geht, ist das wohl auch nicht all zu abwegig.

    War auf jeden Fall interessant, das hier durchzulesen. Viel Spaß mit den Teilen und bis meine dann da sind, bin ich auf jeden Fall extrem neiddurchflossen.

    Grüßle Clemens

  4. Wow, toller, langer Eintrag! Ich denke nach dieser Lektüre kann ich nachvollziehen, was du an diesen Kopfhörern so toll findest. Weil ich einfach zu selten Musik mit ihnen höre, würde sich der Kauf bei mir nicht lohnen. Freut mich aber, dass du für etwas gearbeitet hast, was dir viel Freunde bereitet! :)

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