Nordkap – was kommt mit?

Nordkap – was kommt mit?

Wie schon in im letzten Post angekündigt geht es hier nun um die Ausrüstung für meine geplante Reise in den hohen Norden Europas. Hier finden sich Dinge, die ich bereits (seit kurzem) besitze sowie solche, deren Anschaffung noch aussteht, weil entweder gerade noch das Geld fehlt oder ich noch keine Entscheidung getroffen habe.

An dieser Stelle möchte ich mich auch gleich für die Kommentare sowohl bei Twitter als auch unter dem letzten Blogpost bedanken. Alle waren sehr aufschlussreich und haben mich an einigen Stellen bei meinen Überlegungen schon weitergebracht. Es würde mich sehr freuen, wenn auch hierzu wieder ein paar Kommentare kämen, die mir bei der Entscheidung ein wenig weiterhelfen können.

Hierbei muss ich teilweise allerdings auch etwas aufpassen, denn:

Ausrüstung

Packesel

Nach dem Lesen einiger Testberichte, einem Besuch der Rose Bike-Town in Bocholt und dem Schauen aufs Geld fiel meine Fahrradwahl letztlich auf das Modell TX-400 der VSF Fahrradmanufaktur. Gern hätte ich zur höheren Ausstattungsvariante mit Rohloff-Nabenschaltung und SON-Nabendynamo gegriffen, diese schlägt im Preis aber auch ordentlich zu – und mit einer 30-Gang Kettenschaltung und Mittelsegment-Shimano-Nabendynamo werde ich sicher auf Dauer auch glücklich werden.

Der Kauf sah ungefähr so aus, dass ich bei der Cycle Cultur Company in Duisburg eine Probefahrt machen wollte, für die sie das Rad extra herbestellten, da die Expeditionsmodelle wohl eher selten gefragt werden. Am Tag der Probefahrt setzte ich mich aufs Rad, merkte nach den ersten paar Metern schon, dass sich das Rad sehr gut anfühlt, fuhr noch etwa anderthalb Kilometer und sagte dann einem der Mitarbeiter bei Ankunft am Laden nur grinsend: »Passt. Kannste mir direkt bestellen.« Es hatte beinahe etwas von einem Spontankauf.

Fahrrad vor Duisburg Ruhrgebietskulisse mit Förderturm
VSF TX-400

Wichtig waren mir vernünftig verarbeitete und Gewicht aushaltende Gepäckträger vorn (Low-Rider) und hinten, an denen ich die geplanten Packtaschen sicher montieren kann, ohne mir Sorgen oder viel Gedanken zur Befestigung machen zu müssen.

Bei der Reifengröße habe ich mich auf den Durchmesser von 26″ eingeschränkt. Zum einen, weil ich diese Größe bei Mountainbikes seit 2005 so fahre und damit immer super zurecht kam, zum anderen, weil mir die Größe im Vergleich mit 28″-Modellen etwas stabiler vorkommt. Wie viel daran jetzt nur ein Gefühl ist und wie viel tatsächlich wahr, vermag ich nicht zu sagen; ich komme mit 26″-Reifen jedenfalls gut zurecht. Zusätzlich spricht – sollte das Rad später auch mal Afrika oder Südamerika sehen – die Ersatzteillage für 26-Zoller: In einigen Berichten und Empfehlungen hatte ich schon gelesen, dass in den genannten Gebieten, aber nicht nur dort, sehr häufig vorrangig 26-Zoll-Reifen gefahren werden und es daher recht einfach ist, Ersatzteile (Felge, Mantel, …) zu bekommen.

Erste kleinere Touren haben mich schon vom Rad begeistert. Es fährt sich erstaunlich leichtläufig und ist auch bei etwas ruppigeren Wegverhältnissen noch sehr spurtreu und ich fühle mich wohl darauf. Die hydraulische Magura HS11 Bremse mag ich sehr gern. Vor allem der Druckpunkt und die Bremskraft haben mich überzeugt.

Ein Test mit Gepäck steht noch aus; zumindest mit Packtaschen hinten wird die angekündigte Tour nach Frankfurt etwas Aufschluss bringen. Dorthin wollte ich nämlich schon mal einen Testaufbau mit Zelt, Isomatte, Schlafsack, Kocher, Klamotten und Co. mitnehmen.

Was ich allerdings schon feststellte ist, dass mir der vormontierte Sattel viel zu weich ist. Hier werde ich wohl später zu einem SQlab Sattel 602 Active wechseln.

Schloss

Nach einigen Aussagen solcher, die schon in Skandinavien mit vollbepackten Rädern unterwegs waren, ist wohl zumeist keines nötig. Fürs gute Gefühl werde ich trotzdem irgendwas kleineres mitnehmen, es wird aber nicht die sackschwere und extrem dicke Bügelschlossvariante von ABUS, die ich vor meinen Recherchen mal ins Auge gefasst hatte.

Fahrleistung

Um eine vom Smartphone unabhängige Lösung zu haben, die auch am Fahrrad bleiben kann, habe ich mich wie schon so oft zuvor für einen Tacho der Firma Sigma Sport entschieden. Konkret ist es diesmal das Modell Sigma BC 12.12 geworden. Bis auf das Design der Zwei innerhalb des Displays bin ich mit dem Gerät auch soweit zufrieden. Ich wollte die Temperaturmessung haben, deshalb ist es das Modell 12.12 geworden. Ansonsten hätte auch eines der kleineren (8.12 oder 5.12) gereicht.

Ansonsten werde ich die Strecke auch mit der App Locus Map Pro auf meinem OnePlus One mitzeichnen lassen. Da das Display voraussichtlich den Großteil der Zeit ausgeschaltet sein wird, dürfte die (enorme) Akkukapazität für jeweils einen Tag (5-8 Stunden Fahrzeit) wohl reichen. Auf die Auflademöglichkeiten komme ich später zu sprechen.

Taschen

Hier werde ich mich – wie schon viele vor mir – auf die Back- und Front-Roller Classic des Herstellers Ortlieb verlassen. Weil ich das Elchlogo recht hübsch finde und auch die Preisreduktion ein Argument ist, greife ich hier zur hell-grünen Werbevariante von Unterwegs. Erstmal habe ich mir nur die Back-Roller zugelegt, da für die Probetouren zwei Packtaschen reichen dürften und die vorderen auch wieder Geld kosten würden.

Sollte sich herausstellen, dass auch vier Taschen nicht reichen, würde ich mir später noch das Rack Pack von Ortlieb in der 31-Liter-Variante zulegen, das quer über die beiden Hinterradtaschen gespannt werden kann. Das wird sich aber wohl noch zeigen und dafür müsste ich schauen, dass ich möglichst schon im Februar nächsten Jahres soweit alles wichtige zusammen habe, sodass ich testweise packen kann.

VSF TX400 Fahrrad mit grüner Ortlieb Back-Roller Classic Gepäcktasche am hinteren Gepäckträger
VSF TX-400 mit Ortlieb Back-Roller Classic

Werkzeug

Hierfür habe ich auf meine Wunschliste mal ein Crank Brothers Multi-19 Tool gepackt, das wohl soweit die wichtigsten Funktionen haben dürfte. Reparaturen an Rädern kann ich vornehmen und bin da zumindest vom Kenntnisstand her gut auf die Reise vorbereitet.

Ein Anfang der 2000er mal gekauftes Victorinox Huntsman leistet noch immer sehr gute Dienste und das würde ich dann für den Rest (Zeugs aufschneiden, widerspenstige Heringe rausziehen, …) benutzen.

Übernachten

Vor einiger Zeit schon trat ich nach etwas Online-Recherche den Weg zum nahe gelegenen Unterwegs-Shop in Wesel an, um mich weiter zu aufblasbaren Isomatten beraten zu lassen, mal eine in der Hand zu haben und vielleicht direkt eine mitzunehmen. Mit diesem ersten Kauf fing dann eine Serie an, die mich mit jedem weiteren Kauf und jeder weiteren Recherche näher an die Reise brachte und das Fernweh nicht unbedingt geringer erscheinen lässt.

Wohnung

Bei der Zeltauswahl machte es mir Christian zum Glück ziemlich leicht, indem er mir sein altes, noch gut erhaltenes Vaude Power Odyssee 2-Personen-Zelt zu einem sehr fairen Preis übergab. Es handelt sich leider um ein älteres Modell, das ich auch nirgends im Netz so recht finden kann, welches aber viel zu wenige (= gar keine) Luftöffnungen im Außenzelt besitzt. Beim Camping im Ruhrgebiet im Mai ging es von der Temperatur her noch, das Außenzelt war von innen allerdings durch Kondenswasser – jedenfalls vermute ich das; es regnete die ganze Nacht durch – schon recht feucht, was vermutlich durch bessere Belüftung vermeidbar wäre.

Oranges Vaude Power Odyssee Zelt auf Wiese
Anhaltergerecht mit Handtuch ausgestattet

Ansonsten bin ich vom Aufbau und Handling des Zeltes her echt zufrieden. Zumal ich vorher nur günstige Discounter-Zelte gewohnt war und jetzt doch ein paar Qualitätsunterschiede feststellen kann. Gerade die außen gelegenen drei Stangen, die am Zelt befestigt werden, haben mich sehr überzeugt. Kein Durchgeschiebe durch oftmals recht enge und widerspenstige Stofftunnel mehr – wobei das mehr Vaudes Powerframe Bauart geschuldet ist.

Ob es störend ist, dass das Innenzelt nicht einzeln aufgebaut werden kann, muss ich noch herausfinden. Bei lauen Sommerabenden könnte es schon erstrebenswert sein, nur den inneren Teil mit Insektenschutz aufbauen zu können, ohne die wärmende und regendichte Schutzschicht außen zu haben. Das geht mit diesem Zelt aber eben nicht. Dafür ist das Innenzelt selbst bei Aufbau im Regen immer trocken, wenn der Aufbau richtig angestellt wird.

Unterlage

Vernünftig zu liegen ist mir wichtig, da ich nicht unbedingt ein Fan von Rückenschmerzen oder zu kurzer Schlafzeit bin, daher habe ich mich trotz vergleichsweise sehr großen Packmaßes und Gewichts für eine Therm-A-Rest Trail Pro entschieden, die ich auch schon bei einigen Gelegenheiten ausprobieren konnte: Turnhallen, Betonboden, Fliesen, Laminat, Wiese und Zelt auf Wiese waren allesamt mit der Matte gleichsam gemütlich und mir wurden ruhige Nächte beschert.

Das selbstständige Aufblasen funktionierte tadellos – meine „Taktik“ sieht dabei so aus, dass ich die Matte auslege, mich dann bettfertig mache (Zähne putzen, dies das) und nach dem Zurückkommen eine schon mal gut voraufgefüllte Matte finde. Um die von mir bevorzugte Härte zu erreichen sind dann lediglich noch 3-4 tiefe Luftstöße durch das Ventil nötig und ich kann mich schlafen legen.

Wärme

Bei der Schlafsackentscheidung fiel meine Wahl auf das Modell Exosphere -8°C von Deuter. Ob das vom Wärmevermögen her nicht etwas übertrieben ist, werde ich dann zum Reisezeitpunkt herausfinden. Zum Zeitpunkt des Schreibens (Juli 2015) herrschen am Nordkap Temperaturen von 5-10°C, allerdings wird meine Reise ja bereits etwas eher losgehen und sollte es wirklich zu warm sein, kann ich den Schlafsack ja immer noch als Decke benutzen. Besonders in Südschweden könnte diese Art der Nutzung vermutlich häufiger auftreten; für den Norden mache ich mir da keine großen Gedanken.

Den Exosphere habe ich gerade erst erstanden, daher kann ich noch nicht mit Erfahrungen dienen. Das Material fühlt sich jedenfalls wertig an und der Kompressionspacksack ist sehr gut in der Lage, das Packmaß zu reduzieren.

Kleidung

Hier habe ich schon öfter rausgehört – und auch Andre bestätigt mir das in den Kommentaren zum letzten Post –, dass ich trotz des hohen Preises die erste Schicht aus Merinowolle haben will, weil Wärme-, Kühl- und Geruchseigenschaften wohl grandios seien.

Bei Kleidung bin ich im Grunde ziemlich am Anfang, da ich nicht wirklich Funktionswäsche habe, die alle drei oder auch nur zwei der Kriterien oben so wirklich erfüllt. Ich habe zwar Synthetiktrikots, die ich momentan zum Rad fahren nehme, die sind geruchtstechnisch allerdings eher so … naja. Eine Regenjacke habe ich zumindest noch vom Discounter, allerdings schwitze ich darin immer sehr. Meine normale Winterjacke ist viel zu schwer zum mitnehmen und selbst eingerollt oder gefaltet noch zu groß, würde also eher rausfallen.

Um recht flexibel zu sein, habe ich mir überlegt, die erste Schicht aus kurzen Sachen bestehen zu lassen und bei Bedarf Armlinge und Beinlinge anzuziehen, um da auch noch mal etwas Puffer zu haben, wenn mal kleinere Kälte-/Hitzegefühle aufkommen.

Sollte ich einfach mal bei den Outdooreindeckgeschäften die Klamotten für Schicht 1-3 nach Geldbeutel auswählen oder habt ihr besondere Tipps? (Funktionsunterhose muss nicht unbedingt sein. Ich ziehe die gepolsterte Radhose eh direkt so an und für Abends im Zelt oder an Ruhetagen tun es auch „normale“)

Was die Temperaturen angeht, habe ich jetzt schon verschiedene Aussagen und Berichte gehört und bin mir unschlüssig, auf was für einen Temperaturbereich ich mich nun vorbereiten soll. Bisher sieht der Plan so aus, dass ich gegen Mitte/Ende April losfahre und spätestens Mitte/Ende Juli wieder zurück sein dürfte. Hat da jemand Erfahrungswerte und kann mir Tipps geben, auch direkt was die Kleidung angeht?

Ernährung

Kochen

Grundlage fürs Kochen wird ein Trangia Sturmkocher 27-5UL mit Kochgeschirr sein. Dieser wird mit Brennspiritus betrieben. Da ich rot doch ganz gern mag, habe ich mich für die Jubiläumsvariante (27-5 UL/R) entschieden, die Trangia zum neunzigjährigen Bestehen dieses Jahr anbietet. Hier auch noch mal ein herzliches Dankeschön an Unterwegs in Wesel, die mir diese Sonderversion direkt bei Trangia extra bestellten, obwohl er zuvor nicht in ihrem Bestellsystem vorhanden war. Den Kocher habe ich jetzt da, bisher allerdings noch nicht getestet.

Roter Topf ohne Griff im Vordergrund, roter kleinerer Topf und Pfanne ohne Griffe, teilweise eingepackt, im Hintergrund
Teile des Trangia 27-5 UL/R Sets

Zum Anzünden des Brenners liest sich der Light My Fire Feuerstahl ziemlich gut. Den würde ich allerdings auch, wenn ich ihn mal habe, erst irgendwo in Deutschland testen und mich auf die Nutzung vorbereiten, bevor ich mich irgendwo in Schweden ärgere, nicht doch Feuerzeuge mitgenommen zu haben.

Besteck und Co.

Auf der ersten Testreise werde ich mal nur aus den Töpfen essen und schauen, wie das so ist, ansonsten habe ich mir das Light My Fire Mealkit 2.0 mal auf die Wunschliste geworfen. Zum/zur Spork habe ich bisher – bis auf die teilweise geringe Haltbarkeit, wobei die auch nicht bei allen auftritt – fast nur gutes gehört, vom deutlichen Abraten scys mal abgesehen. Wenn ich so die Preise für Besteckalternativen aus Titan sehe, denke ich allerdings glatt drüber nach, einfach die drei Teile aus einem ollen Ikea-Besteckset mitzunehmen. Die paar Gramm dürften da wohl keinen allzu großen Unterschied machen.

Apotheke

Ein Erste-Hilfe-Set (ob selbst zusammengestellt oder irgendeins für Radfahrer muss ich noch schauen) kommt auf jeden Fall mit. Dazu dann noch so ein paar Notfall-Medikamente gegen Fieber, Durchfall, Kopfschmerzen, … Was eben so passieren kann.

Mücken

Hier wurden mir schon sehr DEET-reiche Lotionen empfohlen und ich habe schon des Öfteren gelesen, dass das in Deutschland oft verwendete Autan dort in normaler Dosierung wohl kaum was nütze. Trotz des hohen Preises werde ich mir also wohl mal eine Flasche der 50%-Lotion bei Globetrotter mitnehmen und alles weitere wohl in Schweden holen. Mygga wurde mir da zum Beispiel auch empfohlen.

Internet

Nicht direkt Ausrüstung, aber irgendwie doch ganz passend hier. „INCO“ hat mir in den Kommentaren zum letzten Post Telia empfohlen, Christoph den von mir ohnehin schon mal näher angeschauten Anbieter 3 – allerdings in der Variante aus dem britischen Raum; hier sei es wohl möglich eine sog. all-you-can-eat-Daten-Flatrate für gerade mal 15GBP im Monat zu bekommen, die noch dazu ohne Zusatzkosten in teilnehmenden Roamingländern (Schweden, Norwegen und Finnland gehören auch dazu) zu benutzen ist. Das wäre also eigentlich ideal.

Wichtig wäre mir ein Datenvolumen von mindestens 5GB, da die Verbindung für Podcastdownloads und Bildersynchronisierung reichen sollte. Ideal wäre irgendwas, das auch noch in Norwegen einigermaßen preisgünstig funktioniert, ansonsten würde mir aber auch schon ein Anbieter reichen, der Netzabdeckung über meine gesamte Route hin bietet, da ich gern möglichst mindestens jeden Abend im Zelt bloggen oder von der Reise twittern würde. Sollte es tagsüber mal nicht sofort gehen, ist das nicht ganz so schlimm. Karten für Locus Pro würde ich mir ohnehin im Voraus für Offlinenutzung runterladen.

Cool wäre auch Multi-SIM, aber das wird mit einer Prepaid-Karte wohl eher eng. Da ich meinen Vertrag in Deutschland für die drei Monate nicht einfach pausieren kann – warum eigentlich nicht? Das wäre super! – würde ich die Zusatzkosten dort gern möglichst gering halten. Bis 250 SEK pro Monat wäre super, es darf aber auch gern deutlich darunter liegen.

Update 2015-07-13: Ich habe mir vor ein paar Tagen eine Three.co.uk-Karte bestellt und werde diese wohl erstmalig demnächst in Italien mal testen. Roaming-Gebühren gibt es dort nicht und die gebuchten Optionen sind in allen unterstützten Roaming-Ländern nutzbar (Deutschland gehört nicht dazu, aber das ist für meinen Anwendungsfall nicht schlimm – hier habe ich ja bereits eine Karte).

Strom

Schwieriges Thema. Hier bin ich mir sehr unschlüssig, was es werden soll. Da ich einen Nabendynamo am Rad habe, ist die Wahl momentan auf die drei Geräte Busch & Müller Zubehör E-Werk, Busch & Müller USB-WERK und den Forumslader runter.

Hier mal die Anforderungen: Geladen werden sollen drei oder vier Geräte: iPhone 6, OnePlus One, iPad 3, Kindle Paperwhite. Da das One mein Aufzeichnungsgerät sein wird, wird das auch am meisten Akku fressen. Das Handy sollte am nächsten Tag wieder voll sein, also wäre es gut, wenn das Ladegerät die Akkuladung des Handys mindestens beibehalten, idealerweise aber sogar verbessern könnte.

Den Kindle werde ich wohl nicht allzu oft laden müssen – ich vermute, dass er wohl maximal 2-3 mal leer gehen wird. Das iPhone wird hauptsächlich für Photos und vielleicht mal Abends oder den Tag über etwas zum Twittern benutzt. Ich hoffe, auf eine Laufzeit von zwei Tagen zu kommen, das kommt dann allerdings dem One in die Quere. Entweder bräuchte ich also einen Lader mit 2 USB-Ports oder eine andere Lösung.

Sollte ich das iPad mitnehmen, weil mir das Bloggen am Smartphone zu unkomfortabel wird, rechne ich mit Akkulaufzeiten von 12-14 Stunden bei Benutzung. Hier dürfte ein Aufladen alle vier Tage reichen, allerdings braucht das Teil auch Ewigkeiten, bis es voll ist. Erst recht bei Ladeströmen unter 2A. Sollte das iPad nicht sinnvoll aufladbar sein, läge der Hauptaugenmerk auf den drei anderen Geräten; die sind wichtiger.

Ich habe bereits einen mobilen Zusatzakku von Anker, der 14’400mAh für zwei 2A USB-Ports bereitstellt. Der ist allerdings nur per Netzstecker und nicht über USB ladbar und fällt somit raus. Ob ich den mit seinem doch recht hohen Gewicht dennoch mitschleppe und auf gelegentliche Stopps mit Stromanbindung hoffe, muss ich am Ende beim endgültigen Packen mal schauen. Ansonsten werde ich mich wohl auf einen anderen Pufferakku verlassen (müssen).

Für Tipps und Hinweise in dem Bereich wäre ich ganz besonders dankbar. Löten kann ich eher mäßig, den Forumslader zusammenzubauen dürfte sich aber irgendwie einrichten lassen (Lötworkshop beim Chaos Communication Congress, im FabLab in der Hochschule, …).

Geld

Eine Kreditkarte habe ich bisher nicht und bin auch da noch auf der Suche. @RecumbentTravel empfahl mir eine Karte von Number26. Hat da jemand Erfahrung mit oder noch andere Vorschläge, die ich mir mal ansehen könnte? Ansonsten brauchte ich bisher keine Kreditkarte (bzw. die reine Onlinekarte von Wirecard reichte mir bisher), von daher wäre es mir ganz lieb, keine jährlichen Gebühren zu haben, sofern möglich.

Update 2015-07-13: Die (kostenlose) Bestellung für die Number26-Karte ging heute raus. Das Angebot las sich mit seinen nicht vorhandenen Kosten erstmal am besten.

Abschluss

Zum Schluss noch ein Hinweis auf meine Amazon-Wunschliste, solltet ihr ein wenig zu meiner Reise beitragen wollen. Ein Crowdfunding finde ich für dieses Privatprojekt etwas albern, ich würde mich aber sehr freuen, sollte sich bei Einzelgegenständen oder in Form eines Gutscheins (z. B. für Unterwegs) jemand beteiligen. Die Wunschliste ist mehr als Anhaltspunkt gedacht, um Gegenstände zu sammeln; ich selbst kaufe auch kaum etwas davon bei Amazon selbst, sondern entweder im Ladengeschäft oder bei diversen Outdoor-Onlineshops. Ich habe jeweils Hinweise zu Sonderwünschen oder Dringlichkeit der Anschaffung daneben geschrieben und die Liste wird vermutlich im Rahmen der Kommentare hierauf und der weiteren Planung noch wachsen.

Als Dank ist natürlich mindestens eine Postkarte mit Poststempel vom Nordkap drin, wenn ich eure Adresse bekomme. Die Blogposts, Photos und Tweets wird es so oder so für alle geben, selbst, wenn nichts kommt. Danke schon mal, wenn ihr beim Lesen überhaupt bis hier gekommen seid. 🙂

16 Replies to “Nordkap – was kommt mit?”

  1. Wie ich sehe, haben wir einige Gegenstände der Reiseausrüstung gemeinsam – was bei großen bewährten Marken wie Trangia, Therm-A-Rest und Ortlieb ja auch nicht schwierig ist. Von Deuter habe ich den Exosphere in der -4°C-Variante, allerdings benutze ich zusätzlich einen ultraleichten Innenschlafsack aus Seide (gibt es bei Decathlon bezahlbar), der ist nämlich waschmaschinenfest und so muss man den eigentlichen Schlafsack ein bisschen weniger häufig reinigen. Man geht ja auf Mehrtagesfahrten nicht unbedingt immer frisch geduscht zu Bett.

    Bei mir tut der Forumslader seit 2010 zuverlässig seinen Dienst, ich habe mit die Variante 12V mit USB gebastelt und als Stüzakkus 10 AA-Eneloops in Serie geschaltet. Bisschen schwer, aber dafür ist die Stromreserve ausreichend groß, um kontinuierlich zu laden. Außerdem experimentiere ich seit einem Jahr zusätzlich mit einem Solarpaneel (XT Power), das ich wohl auf der nahenden Faltradtour wirklich testen werde, wo mir kein Nabendynamo zur Verfügung stehen wird 🙂

    Was die Besteckfrage angeht, so pfeife ich persönlich auf ein paar Gramm und nutze ein altes gebrauchtes Bundeswehrbesteck. Ist eben ein unzerstörbares solides Essbesteck in Normalgröße und ich finde es einfach schön, mein Essen komfortabel zu mir nehmen zu können.

  2. Zum Strom aus dem Nabendynamo:

    Die Teile haben 6 V~ und 3 W und der SON kann bis 6 W gehen, aber dann wird’s mit Gepäck anstrengend.

    An meinem Rad habe ich einen Wandler von KEMO, daran meist das alte HTC Hero, zwischendurch aber auch meinen ANKER 3000, den ich dann einfach in die Lenkertasche lege.
    Wasserdicht ist der auch, nur sollte man für den Schalter Ersatzdichtungen dabei haben. (Dauer aber mehr als ein Jahr.)

    Bei den Selbstbastellösungen habe ich bisher immer Probleme mit der Wärmeabfuhr von Zenerdioden gehabt, daher der KEMO.

    Zurück zum Strom:
    An Ladestrom haben die meisten Akkupacks 0.8 Ampere bei 5 Volt, nach dem Umwandeln im Regler bleibt bei den 3 W (etwa 15 km/h) oft weniger übrig.
    Bergab kann man damit echt gut die Akkus laden. Bergauf nicht so und gemütlich sollte man also nicht alles auf einmal laden.
    Da kann es nicht schaden wirklich einen schönen dicken Akku mitzunehmen.

    Vielleicht gibt es bis dahin auch endlich das Kraftwerk zu kaufen.

  3. Von Kemo gibt es zwei erschwingliche Ladereglermodelle für den Nabendynamo. Der kleinere für ca. 27 € ist wasserdicht und hat einen USB Ausgang für Pufferakkus. Er hat bisher ca. 15000 km unbeschadet überstanden. Das iPhone 4S direkt zu laden war nur bei konstanten Geschwindigkeiten über ca. 12 km/h möglich.
    Der größere muss erst Wasserdicht gemacht werden, indem man die Drähte verklebt oder ihn in eine wasserdichte Tasche tut. Er leiste ein bisschen mehr. Ab ca. 5 km/h unterbricht das iPhone den Ladevorgang nicht mehr. Kostet ca 35 €.
    Ihn hab ich seit 2000 km im Einsatz. In der Fronttasche vor Regen geschützt und mit Cinchsteckern verdrahtet zum Abnehmen der Tasche. Hat den Vorteil, dass das Ding mit anderen Wertsachen gesichert werden kann, was aber nur in Großstädten nötig ist in Skandinavien.
    Eine iPhone-Ladung dauert ca. 70 bis 100 km.
    Ich hab noch ein Anker 14 Watt Solarpanel dabei und einen Pufferakku von Anker mit 10.000 oder mehr mA. Der bringt vier iPhone-Ladungen, braucht aber über 12 Stunden zum Vollladen.
    Die Solarzelle ist bei Sonne auf dem Gepäckträger so gut wie Steckdose und lädt sowohl iPhone, als auch den Anker direkt per USB.

  4. Das mit den Taschen kann ich bestätigen. Einfach irgendwas drum machen. Bei den Ortlieb sind immer so Adapterstücke dabei, die passen aber nicht immer perfekt.

    Bei der Anzahl an Geräten ist ein Forumslader wohl echt besser. Aber man malt sich das vorher immer schlimmer aus, als es ist. Auf eigentlich allen Campingplätzen kriegst du Strom (zur Not irgendwo im Waschraum). Im hohen Norden war ich teilweise allein auf einem Campingplatz (es kam nur der Besitzer nach Anruf kurz vorbei, um zu kassieren ^^). Da kann man also auch mal n Akku zum Laden irgendwo liegen lassen, ohne Angst vor Diebstahl zu haben.

    Schichtensystem für Kleidung ist auf jeden Fall sinnvoll. Es muss nicht alles Merino sein. Ich hab auch normale Sachen mitgenommen. Regenjacke, Regenhose und evtl. Gamasche sind seehr sinnvoll.

    Ansonsten bist du ja schon echt gut ausgestattet, oder hast coole Sachen rausgesucht.

  5. Mücken
    Zu den Mücken in Schweden gibt es sicherlich so viele Meinungen wie Mücken, deswegen hier auch meine. Zu sagen, dass es im Norden mehr Mücken gibt als im Süden ist genauso richtig und hilfreich wie „tagsüber ist es heller als nachts“. Die Anzahl der Mücken variiert stark von Region zu Region und von Jahr zu Jahr. In den letzten beiden Jahren hatten wir hier bei uns sehr wenig Mücken, weil die Frühjahre sehr trocken waren. Jetzt sind es bei uns recht viel, weil das Frühjahr sehr feucht war (prima für Mücken). In praller Sonne und bei Wind finden es Mücken doof, hat man aber meistens nicht, wenn man abends vor dem Zelt sitzt. Lange lockere Kleidung und ggf. ein Mückenhut (sieht so ähnlich aus wie ein Imkerhut – modetechnisch eine Katastrophe, aber wenn es der Sache dient…) helfen schon mal viel. Ich teste gerade Thermacell in ein paar Wochen kann ich dazu was sagen.
    Die diversen Lotionen können nicht nur Mücken, sondern auch Mitmenschen vertreiben. Wenn man mit mehreren Leuten zusammen ist, die keinen Schnupfen haben, sollte gelten: „Alle oder keiner“. 🙂

  6. Meine Anmerkungen (die sicher nicht der Weisheit letzter Schluss sind, aber vielleicht beim Denken helfen):

    Packesel
    Teste mal eine gefederte Sattelstütze. Kleine Investition mit großer Wirkung. Ist aber Geschmackssache, gibt kein Richtig oder Falsch für alle.

    Navigation
    Wie @RecumbentTravel schon twitterte, ist eine Smartphone-unabhängige Lösung sinnvoll wegen Redundanz und Outdoor-Tauglichkeit. Ein GPS von Garmin halte ich da für sinnvoll, weil… 1)nutzbar mit Openstreetmap-Karten, 2) ablesbar im Sonnenlicht, 3) betreibbar mit Standard-Akkus/Batterien.

    Kleidung
    Merino-Wolle nehme ich auch, bin sehr zufrieden. Die Temperaturen können hier leider sehr schwanken. Auch im Sommer. Vor ein paar Tagen hatten wir hier in Mittelschweden +28C und heute +8C

    Kochen – Trangia
    Spiritus hat zwar ein ungünstiges Gewicht-Brennwert-Verhältnis, ist aber in Schweden leicht zu bekommen (ordentlich vergällt wegen der sonst hohen Alkoholpreise). Deswegen muss man nicht viel davon mittragen.

    Strom
    Ich würde den Forumslader bevorzugen. Gerade bei niedrigen Geschwindigkeiten war ich mit den B&M-Varianten weniger zufrieden. Aus Gründen der Redundanz würde ich auch noch eine andere Stromquelle in Erwägung ziehen. Ich teste gerade die Solarzellen von Anker (die 8W-Variante). Zusammen mit einer Powerbank die Solarzellen einfach auf die Fahrradtaschen zu schnallen, gibt noch mal ein bisschen Backup.

    Geld
    Kreditkarte ist sehr wichtig, weil hier wirklich sehr viel mit Karte bezahlt wird (auch Kleinbeträge). Zwar wird schon noch überall Bargeld angenommen, aber oft nur ungern. (Als Privatperson werde ich hier bei keiner Bank Bargeld los.)

    Routenplanung
    Es ist auf jeden Fall ein Dilemma, dass man abseits der großen (E-)Straßen oft keinen Asphalt findet. Man sollte geschotterte Straßen nicht grundsätzlich ausschließen; manchmal sind sie viel Verkehr vorzuziehen. Das ist eine Frage der persönlichen Prioritätensetzung. Routenplanung im Detail ist dann möglich mit einer Kombination aus http://www.openrouteservice.org , http://www.gpsvisualizer.com/ und GoogleStreeView (was in Schweden sehr flächendeckend ist).

  7. Ach ja: Mückenschutz nicht vergessen!
    Die Mücken sind hier recht aggressiv, wenn man sich in der Natur aufhält. Ich habe mal beim Wandern vergessen, den Schutz rechtzeitig neu aufzutragen und hatte dann alleine an einem Arm 5 Stiche.
    Natürlich gibt es hier aber in den Supermärkten und Apotheken auch welches zu kaufen. Häufig haben die DEET als aktive Substanz (z.B. in „Mygga“ enthalten), ich weiß nicht, ob Icardin (z.B. in „Autan“ enthalten) einfach zu finden ist. Letzteres soll weniger Gesundheitsbelastungen bei ähnlicher Effektivität bewirken, man muss aber mehr auftragen.
    Neben einem Repellant empfiehlt es sich auch, ein Mittel zum Auftragen auf Stiche zu haben, damit einem das Jucken nicht zu sehr nervt.
    Aber wenigstens übertragen die Mücken meines Wissens nach hier keine exotischen Krankheiten.

    1. Das wurde mir gestern auch schon empfohlen. Es gibt eine 50% DEET Lotion bei Globetrotter, die ich mir wohl mal ansehen werde, auch wenn der Preis ziemlich hoch ist. Ansonsten hole ich mir halt spätestens in Schweden selbst was. Im Süden sei die Plage noch nicht so ganz ausgeprägt, habe ich gelesen, die ersten Kilometer dürften also notfalls auch noch so gehen.

  8. Um dir einen Eindruck von der Schnee-Situation der letzten Jahre in Norden um Kiruna zu verschaffen, könntest du in diesen Foto-Blog reinsehen:
    http://www.kirunabilderlapplandfoton.se/blogg?ibp=3&dts=2015-05
    Für die Ortschaften kann man leicht vergangene Temperaturen auf den üblichen Wetter-Seiten bekommen, z.B. hier:
    http://www.accuweather.com/en/se/kiruna/308639/may-weather/308639
    Wenn du erst im Mai hier oben ankommst, sind die Schneeverhältnisse wahrscheinlich schon deutlich besser als im April.

    Telia ist in Norwegen (zumindest mit meinem Tarif) nicht verfügbar.
    Roaminggebühren laut automatischer Info-SMS:
    Surfen: 29kr/Tag (100 MB)
    2.23kr/MB
    Anrufen: 2.12kr/min
    Angerufen werden: 0.55kr/min
    SMS schicken: 0.67kr
    SMS empfangen: 0.00kr

    Den Feuerstahl habe ich hier auch rumliegen, damit kommen die Funken sehr einfach, auch bei Wind.
    In dem Zusammenhang solltest du den benötigten Brennstoff natürlich nicht vernachlässigen. Aber die Versorgungslage entlang der Straßen ist da sicherlich besser als bei tagelangen Wanderungen im nirgendwo.

    1. Hui, das ist tatsächlich doch noch mehr Schnee und insgesamt kälter als ich vermutet hatte. Gut, dass ich doch den -8°-Schlafsack genommen habe und nicht den zuerst geplanten -4°-Sack.

      Beim Mobilfunk werde ich wahrscheinlich auf eine Three-Karte aus Großbritannien zurückgreifen, die kostenfreies Roaming (unter anderem) in Schweden, Finnland und Norwegen ermöglicht. Ist mit 15GBP/Monat deutlich günstiger als knapp 3€ am Tag für Roaminggebühren zu zahlen.

      Ich muss eh noch mal schauen, wie hoch mein Brennspritusverbrauch so sein wird und im Zweifel dann einfach eine 1l-Flasche kaufen, wenn sich abzeichnet, dass bald längere Zeit kein größerer Ort mehr kommt.

  9. Ich erinnere mich daran gelesen zu haben, dass Lowrider und die Taschen nicht immer gut zusammen passen.
    Abhilfe hat geschaffen, eine dünne Schaumstoffummantelung um die Rohre des Lowrider zu packen, z.B. die, die für die Isolation von Rohren genutzt wird.
    Das soll auch dazu führen, dass die Taschen nicht so schnell kaputt gehen, wenn Du sie abnehmen und wieder anhängen möchtest.

    1. Tatsächlich? Oha! Ich dachte, das sei eine so übliche Kombination, dass das ohne weiteres klappen dürfte. Aber behalte ich mal im Hinterkopf, wenn es soweit ist, dass ich die Tasche habe. Danke! 🙂

      1. Generelles „Problem“ bei Ortlieb:
        Die Halteklammern sind ohne Spacer zu weit (gebaut ursprünglich für deutlich dickere Gepäckträger Rohre). Die Haken weiten sich aber mit der Zeit und die Spacer fallen dann gern raus.
        Besser als Schaumstoff (wird zusammengedrückt) ist ein Gartenschlauch o.ä., innenmaß grob wie deine Gepäckträger Rohre, Außenmaß wie die Haken ohne Spacer. Schlauch einmal längs aufschlitzen und mit Kabelbindern befestigen.
        Hält super und Du kannst Dir die Spacer sparen.

        Zum Schlafsack: kauf Dir noch ein günstiges Seideninlay (z.B. Sea to Summit). Vorteile: angenehmerer Schlafkomfort vom Material her, zusätzliche Isolierung (bringt ein paar Grad), den Schlafsack kann man eher auflassen – man liegt im Inlay und last but not least, das Inlay kann man super waschen, Schlafsackwaschen will man so selten wie möglich. Platz brauchen die Dinger auch kaum und kann man auch mal als „Jugendherbergsschlafsack“ verwenden…

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