Rad am Ring 2015

Anfang Juni trudelte im firmeninternen Mailverteiler eine Nachricht ein, dass für das 24h Rennen „Rad am Ring“ ein vierter Teilnehmer gesucht werde. Nachdem ich schon öfter mal mit dem Gedanken spielte, beim 24h MTB-Rennen im Duisburger Landschaftspark teilzunehmen, aber immer von den Teilnahmegebühren abgeschreckt war, antwortete ich spontan und schon mit etwas Vorfreude, dass ich gern mitfahren würde. Natürlich gibt es auch hier Teilnahmegebühren, die wurden aber freundlicherweise von der Firma für uns vier übernommen. Im Gegenzug sollten wir bloß im firmeninternen Blog einen Bericht schreiben und ein paar Photos dafür machen – perfekt!

Da ich mich nie so richtig für Formel-1 oder sonstigen Rennsport interessiert habe, wusste ich zwar, dass es den Nürburgring gibt, dass er sich in der Eifel befindet und konnte die Streckenform, die auf so einigen Autos in Form eines Aufklebers prangt auch schon länger direkt zuordnen, das war es dann aber auch so ungefähr. Weder war mir klar, was für Strapazen ich in Form von zu überwindenden Höhenmetern auf mich nehmen würde, noch, welches Wetter mich erwarten würde. Continue reading Rad am Ring 2015

Nordkap – was kommt mit?

Wie schon in im letzten Post angekündigt geht es hier nun um die Ausrüstung für meine geplante Reise in den hohen Norden Europas. Hier finden sich Dinge, die ich bereits (seit kurzem) besitze sowie solche, deren Anschaffung noch aussteht, weil entweder gerade noch das Geld fehlt oder ich noch keine Entscheidung getroffen habe.

An dieser Stelle möchte ich mich auch gleich für die Kommentare sowohl bei Twitter als auch unter dem letzten Blogpost bedanken. Alle waren sehr aufschlussreich und haben mich an einigen Stellen bei meinen Überlegungen schon weitergebracht. Es würde mich sehr freuen, wenn auch hierzu wieder ein paar Kommentare kämen, die mir bei der Entscheidung ein wenig weiterhelfen können. Continue reading Nordkap – was kommt mit?

Nordkap

Irgendwann in der Oberstufe keimte in mir der Wunsch auf, einmal eine Radtour durch Schweden zu machen. Anfangs spielte ich mit dem Gedanken, das Vorhaben nach dem Abitur umzusetzen. Da ich aber planlos war und stellenweise nicht so wirklich wusste, ob es nun mit Job, Studium oder anderweitiger Tätigkeit weitergehen soll, geriet das Ganze vorerst wieder in Vergessenheit.

Jetzt, da das sechste – und für mich voraussichtlich vorletzte – Semester meines Studiums sich so langsam dem Ende nähert und der Gedanke »Was kommt danach?« immer häufiger seinen Weg in meinen Kopf findet, festigt sich auch der Plan immer mehr, die Reise nach Ende des Studiums anzutreten; so viel Zeit am Stück werde ich so schnell nicht wieder haben.

Auch, wenn Holgi hie und da schon erwähnte, dass die Reise zum Nordkap ein wenig Nepp sei – hauptsächlich wohl der hohen Kosten fürs letzte Stück und der Langeweile wegen –, ist dieser Ort und vor allem der lange Weg dorthin in den letzten Wochen mehr und mehr zu meinem Wunschziel geworden.

Das ist so wie Nordkapp. Da fährse einmal hin und denkst dir: Okay … reingefallen. (Holger Klein, WR104, Minute 08:52.5)

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Das Ende einer Kette

Vor ein paar Tagen wurde ich von echolotta für den sogenannten „Liebster Award“ nominiert. Von Kettenbriefen – und im Grunde ist dies einer – halte ich in den meisten Fällen nicht allzu viel, die Fragen beantworte ich aber dennoch gern – allein schon, um mal wieder ein wenig was zum Schreiben zu haben, was nicht dem Anspruch von Wissenschaftlichkeit genügen muss. Continue reading Das Ende einer Kette

Amazon Instant Video

Nachdem sich bei Musikstreamingdiensten nun schon seit längerer Zeit das monatliche Zahlen für den vollen Zugriff auf die Musikdatenbanken der Anbieter durchgesetzt hat und das Konzept auch bei Kunden Anklang gefunden hat, übernehmen inzwischen auch immer mehr Videoanbieter das Konzept für den Massenmarkt. Der Breitbandausbau schreitet deutschlandweit zwar stellenweise nur langsam voran, inzwischen ist aber dennoch in vielen Bereichen – insbesondere größeren Städten – genügend Bandbreite vorhanden, um die Streamingangebote ruckelfrei und in guter Qualität nutzen zu können.

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City2City – eine Busreise in den Norden

Vorgeplänkel

Da mein Budget für den Besuch des 30. Chaos Communication Congress ohnehin schon etwas spärlich gesät war, wollte ich es dieses Mal – nach HKX und Mitfahrgelegenheit – mit einem dritten Verkehrsmittel versuchen: per Bus. Dafür suchte ich mir im Vorfeld Fernbuslinien aus, die die Strecke Duisburg—Hamburg im Angebot haben und stieß bereits nach kurzer Zeit auf den Anbieter City2City, von dem ich bis dato noch nicht gehört hatte. Continue reading City2City – eine Busreise in den Norden

#mundpropaganda

Als ich gestern zum ersten Mal von der Kampagne, die sich in sozialen Netzwerken unter dem Hashtag #mundpropaganda finden lässt, hörte, gefiel mir die Idee gut. Es handelt sich dabei um eine Kampagne der GQ (Gentleman’s Quarterly), einem Lifestyle-Magazin, das an eine männliche Zielgruppe gerichtet ist. Ziel sei es, Homophobie zu bekämpfen und Homosexualität massenkompatibler zu machen bzw. die Akzeptanz homosexuell orientierter Menschen in der Gesellschaft zu erhöhen. Um dieses Ziel zu erreichen, ließ das Magazin (prominente) Männer vor die Kamera treten, die in ihrem Privatleben ausschließlich heterosexuell leben, um sie sich küssen zu lassen. Die Ablichtungen lassen sich nun teilweise auf der Webseite und auch in der Printausgabe des Magazins anschauen.

Soviel zur Vorgeschichte. Nach einigem Nachdenken und ein paar kürzeren Unterhaltungen kam ich allerdings zu dem Schluss, dass die nobel anmutende Kampagne gar nicht so positiv ist wie es mir auf den ersten Blick vorkam – im Gegenteil. Continue reading #mundpropaganda

Mein iPod und ich – erweiterte Version eines Gastbeitrags

Schon vor einiger Zeit begann Robert mit der Reihe „Mein iPod und ich“, in dem zunächst er und dann auch einige andere den Inhalt ihrer mobilen Mediathek präsentierten. Es ist auch schon lang her, dass er mich fragte, ob ich nicht auch mit einem Eintrag dazu beitragen wolle. Da ich nie wirklich beschreiben konnte, was mir an den Alben, die ich so liebe, gefällt, habe ich meine Entwürfe immer wieder weggeschmissen und das ganze beiseite gelegt. Ganz zufrieden bin ich immer noch nicht, hier ist aber nun meine Version. Für den Gastbeitrag in seinem Blog habe ich eine gekürzte Version verwendet, die das ganze vorherige Gebrubbel überspringt und fast direkt mit dem Mediathekinhalt anfängt. Hier möchte ich jedoch die vollständige Version zeigen. Continue reading Mein iPod und ich – erweiterte Version eines Gastbeitrags

tadaa – Der Fotodienst

Was Filtertiraden bei Fotos angeht, halte ich mich in der Regel eher zurück. Das ist auch der Hauptgrund dafür, dass ich bis heute keinen Instagram-Account besitze – und, dass ich meinen Standardbenutzernamen „PattaFeuFeu“ dort nicht nutzen kann, da ich dort irgendwann mal für zwei Tage einen Account besaß, den ich löschte, spielt da auch mit rein. Es gibt so einige schöne Motive, die mit dem einen oder anderen Trick vielleicht noch etwas mehr zur Geltung gebracht werden können, aber die doch sehr krassen über oft schlechte Bilder geklatschten Effekte und Rahmen waren mir schon immer etwas zuwider.

Daher erstaunte es mich auch etwas, dass ich durch einen recht kurzen Blogpost vom geschätzten Herrn Buddenbohm (Tadaa – Blogpost auf Herzdamengeschichten.de) doch ziemlich schnell überzeugt von einer iPhone-App war, deren Aufgabe es ist, Bilder zu bearbeiten und mit Filtern und Rahmen zu versehen – also eigentlich genau dem, was ich zu vermeiden versuche. Continue reading tadaa – Der Fotodienst

Wer versteht hier kein Marketing?

Dass die Dudelfunksender ein abwechslungsreiches Programm hätten, würde freilich niemand behaupten. Da reiht sich ein popgrütziger Song an den nächsten, mal mehr, mal weniger gefällig. Ob es um das „Fotoalbum mit dem silbernen Knopf“ geht oder um „everybody in the club, all eyes on us“ (der gesamte Songtext ist so unfassbar kreativ!), es folgen meist Songs mit immer ähnlich klingendem Beat auf den vorigen. Gefällig soll es sein. Nicht groß ablenken von der Arbeit oder was man auch sonst so tut, während man Radio hört. Nur hin und wieder unterbrochen von nicht mal minutenlangen „Beiträgen“ und den obligatorischen „mit Radio erreichen Sie immer die Richtigen“-Werbungen sowie den neuesten Ergüssen aus Carglass’ Studios. Dass Seitenbacher nun auch Öle macht – vielleicht auch schon immer, aber bisher wurden Hörer bloß immer über das leckere Seitenbacher-Müsli von dem Seitenbacher informiert – darf an dieser Stelle natürlich nicht unterschlagen werden. Tagein, tagaus, es ist immer dasselbe.

Worauf ich aber eigentlich hinaus wollte ist, dass ich das Marketing bei neuen Musikerscheinungen nicht immer verstehe. Modelle, bei denen Alben schon vor Veröffentlichung Verkauf angehört werden können, finde ich sinnvoll. So kann ich durch ein bisschen Reinhören schnell entscheiden, ob es mir den Preis wert ist, dieses Album zu kaufen. Zwar reicht auch die mittlerweile 90-sekündige Vorschau bei iTunes oder die bei amazon und anderen Musikanbietern, aber ich finde es angenehm, das komplette Album schon mal durchhören zu können. Ob das als Endlosstream mit allen Songs aneinandergereiht passiert oder alles einzeln angeklickt werden kann, ist mir dabei relativ egal. Continue reading Wer versteht hier kein Marketing?